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chemnitzerantifa Site Admin

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Verfasst am: 08.01.2010 00:39 Titel:
Aufruf zur Demo gegen den WKR-Ball 2010 in Wien
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Aufruf zur Demo gegen den rechtsextremen WKR-Ball 2010 in Wien
En Garde! WKR-Ball anfechten!
Gegen das rechtsextreme Tanzevent in der Hofburg
Alle Jahre wieder…
Am 29. Jänner 2010 findet zum mittlerweile 57. Mal der alljährliche Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) in der Hofburg statt. Im WKR sind mehr als zwanzig lokale Studentenverbindungen organisiert, die sich politisch in einem Spektrum zwischen „national-freiheitlich“, völkisch-deutschnational und offen rechtsextrem bewegen. Der bekannteste Mitgliedsbund ist derzeit sicherlich die Burschenschaft Olympia, deren „alter Herr“ Martin Graf skandalträchtig das Amt des dritten Nationalratspräsidenten bekleidet. Gerade die Olympia zeigt sehr deutlich die Scharnierfunktion deutschnationaler Korporationen zwischen der FPÖ einerseits und dem Neonazismus andererseits. So lassen sich Olympen für die FPÖ im Nationalrat, im Wiener Landtag, sowie im Parteivorstand auf Bezirks- und Landesebene finden. Gleichzeitig lud die Olympia aber in den letzten Jahren verschiedene neonazistische Liedermacher, als auch den Holocaustleugner David Irving in ihr Verbindungshaus ein. Daneben äußert sich die Olympia immer wieder rassistisch, antisemitisch und NS-verharmlosend.
Weiters stehen Burschenschaften für Männerbündelei und Sexismus. Das zeigt sich schon daran, dass Frauen grundsätzlich der Beitritt zu sämtlichen WKR-Verbindungen untersagt ist und sie bestenfalls an ausgewählten Abenden als Begleitung „mitgebracht“ werden dürfen. Dass sich Frauen in Gegenwart von Burschenschaftern dann rollentypisch zu verhalten haben, verdeutlicht die Olympia: „Hast du […] eine Freundin mit, die weder schön noch still ist, kurz: bist Du auf irgendeine Weise abnormal oder unfröhlich, dann bleib lieber zu Hause.“ Ein Blick in das korporierte Liedgut verdeutlicht das sexistische Rollenbild, wenn davon gesungen wird, dass die Frauen statt an der Universität doch besser bei Wäsche, Herd und Nähmaschine zu sein hätten.
Jahr um Jahr kommen etwa 2.000 Besucher_innen zum Rechtswalzer in die Hofburg. Neben einer Vielzahl an Korporierten lässt sich natürlich auch die Politprominenz von FPÖ und BZÖ in der ehemaligen Kaiserresidenz blicken. Jedoch hat der WKR-Ball nicht nur österreichweite Relevanz. So wirbt der Ballausschuss damit, dass sich die Veranstaltung „zum größten couleurstudentischen Gesellschaftsereignis im deutschsprachigen Raum“ entwickelt habe. Und auch die Besucher_innen der letzten Jahre unterstreichen die internationale Dimension. So nutzten diverse Funktionär_innen rechter und rechtsextremer europäischer Parteien die Abendveranstaltung als ihre Bühne: 2009 waren Delegationen von pro Köln, pro NRW und der DVU (Deutschland), der Dänischen Volkspartei und der Schweizer Volkspartei anwesend. Weiters waren der russische Nationalist und Antisemit Alexander Dugin sowie der spanische Rechtsrevisionist und Faschist Enrique Ravello zum Ball eingeladen. Im Jahr davor tummelten sich u.a. Jean-Marie Le Pen (Front National / Frankreich) und Frank Vanhecke (Vlaams Belang / Belgien) neben „Kameraden“ aus Bulgarien in der Hofburg.
Es verdeutlicht sich die Rolle des WKR-Balls für die nationale wie internationale (extreme) Rechte. Doch ist dieses nationalistische Schaulaufen bei Weitem nicht der einzige Skandal in dieser Republik.
Am Schauplatz: Österreich
Ein Rückblick auf das Jahr 2009 bereitet aus emanzipatorischer Perspektive abwechselnd Kopf- und Magenschmerzen. Auf parlamentarischer Ebene fuhren die Rechtsparteien FPÖ und BZÖ einen Wahlerfolg nach dem anderen ein. Während das BZÖ auch ohne Jörg Haider den Sitz des Kärntner Landeshauptmannes verteidigen konnte, verdoppelte die FPÖ teilweise ihre Prozente bei den vergangenen Wahlen. So wurden bei der Europawahl aus 6,3% nun 12,7%, in Oberösterreich sind es jetzt 15,3% und in Vorarlberg schaffte die FPÖ gar einen Zuwachs von 12% auf mehr als 25%.
Auch jenseits der Parteipolitik artikulierte sich der ekelhafte Geist der Volksgemeinschaft. So trafen sich im Juni mehr als 1.500 Burschenschafter zu einem „gesamtdeutschen“ Festkommers in Innsbruck. Elementarer Bestandteil des Kommerses war die rechtsrevisionistische Forderung eines Tirols „von Kufstein bis Salurn“ (Salorno / Norditalien). Es erübrigt sich zu erwähnen, dass ein vereintes Tirol in diesem Denken auch Teil von „Gesamtdeutschland“ wäre. Und es dauerte nicht lange bis das nächste rechtsrevisionistische Spektakel folgte. Beim Landesfestumzug im September wurden Andreas-Hofer-Kult und 200 Jahre Tiroler Freiheitskampf inszeniert. Unter den 30.000 Teilnehmer_innen war dann neben unzähligen „Ein Tirol“-Bannern auch ein Block von selbsternannten „Freiheitskämpfern“, also Südtirolterroristen, zu finden. Ohne groß zu differenzieren jubelten die 70.000 Zuschauer_innen Schützen- und Trachtenvereinen ebenso zu wie „gesamtdeutschen“ Burschenschaftern und dem in Italien wegen vierfachem Mord verurteilten Terroristen Erhard Hartung.
Und auch ein Ausblick auf das Jahr 2010 stimmt nicht gerade zum Frohsinn. Als wäre der „Freistaat“ Kärnten nicht schon Zumutung genug, wird das südlichste Bundesland im Herbst seine identitäre Selbstvergewisserung zelebrieren. Dann nämlich wird dort zum 90. Mal „Kärntens Ja zu A“, also der Verbleib des ehemals mehrheitlich slowenischsprachigen Südkärntens bei Österreich, mit Festumzug und allerlei Tamtam gefeiert. Selbstredend werden reaktionäre Verbände wie der Kärntner Abwehrkämpferbund und der Kärntner Heimatdienst wissen, diesem Event ihren völkischen und antislawischen Stempel aufzudrücken.
Wien ist anders ?!?
Es mag sein, dass provinzielle Volkstümeleien wie Tirolerhut und Kärntner Anzug in der selbsternannten Weltstadt Wien nicht die gleiche Begeisterung hervorrufen wie im tiefsten Hinterland. Das sollte jedoch nicht zu der irrigen Meinung führen, dass völkisch-nationalistisches Denken und damit einhergehend Rassismus und Antisemitismus hier nicht ebenso präsent wären.
Der bevorstehende Wien-Wahlkampf lässt ungutes erwarten. So hetzt die FPÖ im Vorfeld schon in Postwurfsendungen gegen die „Zuwanderungslawine“, „Asyl-Verbrechen“ und die „Kriminalitätsexplosion“, die – wie könnte es anders sein – Mafiabanden aus Osteuropa zugeschrieben wird. Dass ausgerechnet die FPÖ gegen Freunderlwirtschaft vorgehen will ist ein Witz, wenn bedacht wird wieviele korporierte Nationalratsabgeordnete der Freiheitlichen Bundesbrüder als parlamentarische Angestellte beschäftigen. Es ist leider zu erwarten, dass die Rhetorik umso schärfer wird je näher der Wahltag rückt und je „heißer“ die Phasen des Wahlkampfs werden. Damit sind nicht nur FPÖ und BZÖ gemeint. Erinnert sei an die ÖVP, die sich vor der letzten Nationalratswahl schon deutlich verschärft zu Migration und Integration äußerte und an die neue Wiener ÖVP-Chefin Marek, die sich schwarz-blau für Wien vorstellen kann.
Dabei sind die genauen Prozentzahlen, die bei der Wahl herauskommen werden, relativ egal. Es ist unabhängig davon festzustellen, dass es mittlerweile im gesellschaftlichen Diskurs kein oder kaum mehr ein Aufreger ist, wenn der dritte Nationalratspräsident die Zugehörigkeit „Südtirols“ zu Italien in Frage stellt, wenn dieser weiters behauptet „Afrikaner sind biologisch anders“ oder wenn er dann auch noch Ariel Muzicant, den Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde, antisemitisch diffamiert.
Die Aufgabe von Antifaschismus kann aber nicht darin liegen, Wähler_innen von blau/orange und schwarz davon zu überzeugen, doch lieber für die nur scheinbar weniger ekelhaften Alternativen rot oder grün zu votieren. Es reicht auch sicher nicht aus, einmal im Jahr symbolisch ein „Zeichen gegen rechts“ zu setzen, während sich die restlichen 364 Tage affirmativ auf die bestehende Ordnung bezogen wird. Es muss klar sein, dass Rechtsextremismus als Phänomen eine militante Steigerungsform bürgerlich-kapitalistischer Werte und Ideologien darstellt. Ein Antifaschismus, der seinen Namen verdient, müsste an den Wurzeln dieser bürgerlichen Vergesellschaftung ansetzen, die zwangsläufig Herrschaft und Ausschluss produziert. Insofern sind Interventionen gegen Events wie den WKR-Ball zwar bittere Notwendigkeit, letztlich aber wertlos solange nicht darüber hinaus jede Form von reaktionärer Ideologie bekämpft und die kapitalistische Grundlage negativer Vergesellschaftung angepackt wird. Das Ziel von Antifaschismus liegt perspektivisch also darin unnötig zu werden; und zwar durch die Transformation gesellschaftlicher Verhältnisse dahingehend, dass anti-emanzipatorischen Denkformen jegliche Grundlage entzogen wurde.
In diesem Sinne:
Burschenschafter raus aus der Hofburg!
Deutschnationale Männerbünde auflösen!
Antisemitismus, Sexismus, Rassismus und Homophobie immer und überall entgegenarbeiten!
Für eine Gesellschaft jenseits kapitalistischer Herrschafts- und Verwertungszusammenhänge!
Demo gegen den rechtsextremen WKR-Ball:
29.1.2010 – 18:00 Uhr / Europaplatz Wien
http://blogs.myspace.com/index.cfm?....7952&blogId=521871140
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Zuletzt bearbeitet von chemnitzerantifa am 03.02.2010 03:09, insgesamt 2-mal bearbeitet
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chemnitzerantifa Site Admin

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Verfasst am: 08.01.2010 00:40 Titel:
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Sondersendung zu den Protesten gegen den WKR-Ball
Eine auführliche live-Sondersendung gibt es anlässlich der no-wkr Proteste am 29.01.2010 auf Radio Orange 94.0
Datum und Zeit Freitag 29.01.2010 18:00-00:00
Dauer 360 min
Programmname O94POLITIK SPEZIAL
Titel der Sendung En Garde! WKR-Ball anfechten!
Kurze Beschreibung Sondersendung zu den Protesten gegen den Ball deutschnationaler Burschenschaften in der Wiener Hofburg.
Quelle: http://o94.at/programs/o94politik-s....ission?emission_id=725670
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TeRRoR

Anmeldungsdatum: 06.01.2010
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Verfasst am: 08.01.2010 14:35 Titel:
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Wow danke das ihr das gemacht habt mit dem Extraboard für Österreich
Find ich echt super! Und den WKR Ball werden wir versenken!
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chemnitzerantifa Site Admin

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Verfasst am: 27.01.2010 03:42 Titel:
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Österreich: Mobilisierung gegen Burschenschafter-Ball auf der Wiener Hofburg
Das alternative Infoportal Indymedia berichtet am 25.01.2010 über die Mobilisierung gegen den Ball des Wiener Korporationsrings (WKR), der am 29.01 auf der Wiener Hofburg stattfinden soll. Dort heißt es:
Am 29.Januar findet in Wien wieder ein Großevent der rechten Szene statt: der Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) in der Wiener Hofburg. Jedes Jahr kommen etwa 2.000 Besucher_innen zum Rechtswalzer nach Wien – der WKR Ball ist damit das größte „couleurstudentische Gesellschaftsereignis“ im deutschsprachigen Raum.
Was ist der WKR?
Im WKR sind die am weitesten rechts stehenden, deutschnationalen Burschenschaften vereinigt. Allen im WKR organisierten Gruppen kann ein sexistisches und reaktionäres Weltbild bescheinigt werden. Bei einigen geht es aber noch deutlich weiter.
Die bekannteste Verbindung die sich im WKR organisiert ist sicherlich die Burschenschaft Olympia, die momentan auch den Vorsitz im WKR innehat. Der erste politische Tote der zweiten Republik geht aufs Konto dieser Burschenschaft. Bei einer Demo 1965 gegen den antisemitischen Universitätsprofessor Taras Borodajkewycz wurde der Antifaschist Ernst Kirchweger vom Olympen Günther Kümel so schwer verletzt, dass er wenige Tage später an den Verletzungen verstarb.
Ebenfalls prominent beteiligt waren Olympen bei mehreren Bombenanschlägen in Südtirol in den 1960er Jahren, was auch zu ihrer vorübergehenden Auflösung führte. Der Holocaustleugner David Irving wurde 2005 auf dem Weg zur Bude der Olympia verhaftet.
Aber nicht nur bei der Olympia trifft sich die rechtsextreme und neonazistische Szene. Egal ob Gottfried Küssel, Gerd Honsik, Norbert Burger oder Franz Radl junior. Nahezu die gesamte Prominenz des österreichischen Rechtsextremismus entspringt dem korporierten Milieu.
Der Ball
Der Ball dient vor allem der Vernetzung von FPÖ, Burschenschaften und anderen österreichischen und europäischen Faschist_innen und Rechtsaußen-Gruppierungen. Neben Vertreter_innen der beiden österreichischen Rechtsparteien waren in den letzten Jahren Führungskader von pro Köln, pro NRW, Vlaams Belang, Dänischer Volkspartei, DVU, Front National, der SVP aus der Schweiz und anderen europäischen Rechtparteien am WKR-Ball vertreten. Daneben rufen auch die üblichen Naziseiten wie die neonazistische Plattform alpen-donau.info dazu auf, den Ball zu besuchen.
Proteste dagegen
In den letzen Jahren gab es massiven Protest gegen das rechte Tanz- und Vernetzungsevent. Heuer gibt es bereits im Vorhinein eine ganze Reihe an Veranstaltungen, die sich mit den reaktionären Männerbünden und ihrer Ideologie beschäftigen.
Am Tag des Balles rufen auch heuer verschiedene linke Gruppen unter dem Motto „En Garde. WKR-Ball anfechten!“ zu einer antifaschistischen Demonstration auf. Innerhalb dieser Demo gibt es Aufrufe zu verschiedenen Aktionsformen, wie z.B. zu einem Fahrradblock oder einem Queer-feministischen Block.
Die nowkr-Demo hat sich in den letzen Jahren sicherlich zu einer der größten Antifa-Demos in Österreich entwickelt. Dementsprechend wird auch von Seiten der FPÖ jedes Jahr vor der dem WKR-Ball gegen die „Linksterroristen“ und „deutschen Berufsdemonstranten“ gehetzt.
Neben der Demo soll es auch dezentrale Aktionen und Blockaden geben. In unmittelbarer Nähe des Burschiballs soll auch ein linkes Straßenfest stattfinden. Danach gibt es noch eine After-Demo Party im Ernst Kirchweger Haus (EKH) und am nächsten Tag den Antifa Kongress, der Platz zu Vernetzung und Diskussion bieten soll.
Wir sehen uns hoffentlich am Freitag, nach Wien kommen zahlt sich jedenfalls aus. In diesem Sinne: WKR-Ball zum Desaster machen!
Weitere Informationen finden sich auf dem Webblog http://nowkr.wordpress.com/, darunter auch der Aufruf zu den Gegenveranstaltungen (PDF).
Ein ausführlicher Reader mit dem Titel „Völkische Verbindungen – Beiträge zum deutschnationalen Korporationsunwesen in Österreich“ kann hier heruntergeladen werden.
http://www.scribd.com/Volkische-Ver....erreich-Reader/d/23725507
http://www.eurorex.info/2010/01/25/....l-auf-der-wiener-hofburg/
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Verfasst am: 27.01.2010 11:47 Titel:
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Abendgestaltung
Neben der Demo gegen den WKR-Ball gibts dieses Jahr wieder ein Straßenfest unter dem Motto “Burschis zerlegen!”. Das Straßenfest beginnt ab 18:00 Uhr am Maria-Theresien-Platz.
Es werden vier Band spielen:
- Die Integrationsklasse
- Psycho Skind
- Maja
- T.H.H.A.
Außerdem gibts: warme VoKü, Punsch, Kaffee, Tee, Torte, Heizpilze, Infostände…
Also nicht versäumen und (nach der Demo) aufs Straßenfest gehen!
Und weil wir alle noch nicht um elf ins Bett gehen, sondern dann erst so richtig in Partylaune kommen, gibts noch eine feine Afterparty mit electro-, minimal- und disco-Auflegerei im Ernst-Kirchweger-Haus (Wielandgasse 2-4, 1100 Wien)
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Verfasst am: 29.01.2010 07:41 Titel:
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Demoverbot vor Hofburg bei Korporationsring-Ball
Grüne fordern Absage des Balls: "Dass die Republik Österreich für eine solche Veranstaltung ein offizielles Gebäude zur Verfügung stellt, ist unwürdig"
Die Untersagung einer Demonstration bei der Wiener Hofburg, wo am Freitag der Ball des Wiener Korporationsrings stattfindet, hat am Donnerstag weiterhin für Kritik gesorgt. Die Wiener Grünen kündigten unterdessen an, zeitgleich eine Lesung gegen "rechtsextremen Stumpfsinn" zu veranstalten. Die Polizei verhängte umfangreiche Platzverbote bei der Hofburg und wird bei strategischen Punkten präsent sein, erklärte Sprecher Roman Hahslinger.
Eine angekündigte und untersagte Gegendemo ausgehend vom Westbahnhof werde man "nicht von Haus aus" auflösen. Nur bei Übertretungen will man einschreiten. Eine von der Behörde als Alternative angebotene Standkundgebung in der Nähe des Westbahnhofs sei vom Versammlungsleiter abgelehnt worden. Auch eine Standkundgebung sowie ein "Straßenfest" des NoWKR-Bündnisses im Sigmund Freud Park bei der Votivkirche wurden genehmigt, hieß es bei der Polizei.
"Durch die Untersagung gibt es für uns einen Grund mehr auf die Straße zu gehen. Unser Protest richtet sich jetzt sowohl gegen rechte bis rechtsextreme Burschenschafter, als auch gegen die Kriminalisierung von Antifaschismus hierzulande", erklärte Maxi Härter, Sprecherin von NoWKR.
"Offizielles Gebäude für derartige Veranstaltungen unwürdig"
Die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou, ruft für Freitag zu einer Lesung um 19.30 Uhr am Helmut-Zilk-Platz bei der Albertina auf: "Dass die Republik Österreich für eine solche Veranstaltung ein offizielles Gebäude zur Verfügung stellt, ist unwürdig. Wir fordern mit der Lesung die Absage des Balls in der Hofburg", erklärte sie. An der Lesung sollen prominente Gäste aus Kunst und Kultur teilnehmen.
Auftaktkundgebung am Westbahnhof
Grüne Nationalratsabgeordnete riefen ebenfalls auf, sich um 17.00 Uhr am Christian-Broda Platz beim Westbahnhof zu einer Auftaktkundgebung zu treffen. Die Demonstration führe dann über die Mariahilfer Straße, Museumsplatz und Museumsstraße, die Auerspergstraße, die Landesgerichtsstraße und die Universitätsstraße zum Sigmund Freud Park. Die "Bannmeile" um das Parlament, wo am Freitag eine Nationalratssitzung stattfindet, werde nicht berührt. (APA)
http://derstandard.at/1263706212216....bei-Korporationsring-Ball
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Verfasst am: 30.01.2010 08:43 Titel:
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Bestätigung: Alle die raus wollen Richtung Stumperg. müssen Personalien aufnehmen lassen.
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Verfasst am: 30.01.2010 08:54 Titel:
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29.1.'10 19:47:58 ::: Die Menschen, die aus dem Kessel wollen werden perlustriert - Platzverweise nach unseren Infos keine verteilt.
29.1.'10 19:46:08 ::: via RAW-Twitter: leute die aus Lokalen in der Absperrung kommen, packen es nicht. werden auch kontrolliert, anzeige
29.1.'10 19:44:46 ::: Die sozialdemokratischen GewerkschafterInnen verteilen Essen an die Bullen
29.1.'10 19:43:48 ::: Stimmung am Strassenfest ist ruhig, einige Polizeiautos vor der Votivkirche
29.1.'10 19:40:14 ::: Leute werden troepfchenweise rausgelassen (Richtung innere Marue) und werden dann weiter unten kontrolliert/perlustriert
29.1.'10 19:38:06 ::: Gesamtsituation: 300 Leute im Kessel, die restlichen ausserhalb des Kessels; immer wieder widerspruechliche Meldungen, ob mensch rauskann oder nicht
29.1.'10 19:32:42 ::: 6 Personalienaufnahmen innerhalb des Kessels auf der MaHü am Gehsteig
29.1.'10 19:30:32 ::: Ein Wawe auf der Gürtelseite, einer auf der anderen Seite
29.1.'10 19:30:24 ::: via gajwien twitter acount: im kessel gibt es jetzt einen kleinen sitzstrreik(ca. 30 Personen) als reaktion auf undemokratisches vorgehen der polizei
29.1.'10 19:28:30 ::: Die Stumpergasse selbst ist links und rechts mit Trettgitter abgesperrt. In der Stumpergasse befindet sich gleich unterhalb der Schmalzhofgasse eine Polizeirevier.
29.1.'10 19:26:33 ::: Bei der U-Bahn sind die Rollgitter runter. Einziger Ausgang Stumpergasse, alle leute werden perlustriert
29.1.'10 19:25:28 ::: Die Polizei will, dass die DemonstrantInnen die Demo in Kleingruppen über die Stumpergasse verlassen- allerdings ist der Kessel immer noch zu
29.1.'10 19:22:44 ::: Kessel ist zu und mensch kommt nur mit Abgabe des Personalausweises, also Anzeige wg. Verwaltungsuebertretung, raus
29.1.'10 19:21:17 ::: Polizei sagt durch, dass die DemonstrantInnen angezeigt werden, das sie eine Verwaltungsübertretung begangen haben sollen
29.1.'10 19:19:36 ::: Die Samba-Gruppe wird Richtung Mahü runter massiv abgedrängt
29.1.'10 19:17:21 ::: Situation entspannt sich, viele Leute verschwinden Richtung Votivpark
29.1.'10 19:16:32 ::: es gibt einen Livestream von unsereuni: http://www.ustream.tv/channel/unsereuni
29.1.'10 19:13:57 ::: via RAW-Twitter:polizei verweigert jegliche lösungsvorschläge, hat selbst keine. einsatzleiter "hat weisungen von oben"
29.1.'10 19:13:03 ::: Der Perlustrierte wurde wieder freigelassen!
29.1.'10 19:12:35 ::: via gaj twitter acount: situation wieder etwas beruight, wasserwerfer auf der mariahü einsatzbereit. auf mariahü extrem viel polizei
29.1.'10 19:07:23 ::: auf Wien-Heute (ORF) wird gemeldet, dass es bereits Verhaftungen gab
29.1.'10 19:06:49 ::: Ein WaWe zieht sich anscheinend zurueck
29.1.'10 19:05:46 ::: DemonstrantInnen berichten von einem massiven Polizeiübergriff - ein Demonstrant wurde schwer verprügelt
29.1.'10 19:03:51 ::: wasserwerfer ist bei der Demo angekommen
29.1.'10 19:03:13 ::: eine gewaltsame Perlustrierung
29.1.'10 19:01:42 ::: 2 Wasserwerfen fahren auf der Mariahilferstrasse Richtung Westbahnhof
29.1.'10 19:01:13 ::: Polizei und DemonstrantInnen stehen sich gegenüber- Polizei in Riot Ausrüstung, die DemonstrantInnen in Ketten
29.1.'10 18:56:48 ::: Polizei scheint ziemlich gestresst. Es werden Schilde fallen gelassen. Momentan nur noch eine Reihe Polizei zwischen Samba Gruppe und restlichem Kessel
29.1.'10 18:55:31 ::: RT @gajwien: demo geht jetzt los, richtung ring! Polizei erklärt aber die demo durch megaphone für aufgelöst und will platz räumen!
29.1.'10 18:55:16 ::: Kessel ist aufgegangen, Polizei knueppelt in die Demo hinein
29.1.'10 18:53:46 ::: Polizei gibt 10 Minuten fuer Aufloesung. Bei der Samba Band holen die PolizistInnen Schilder hervor.
29.1.'10 18:51:54 ::: Polizei und Demo stehen sich 2m gegenueber bei der Stumpergasse. Es fliegen Feuerwerkskoerper
29.1.'10 18:51:00 ::: Sambaband steht am Gehsteig und hat auf einer Seite Tretgitter, auf einer Seite PolizistInnen. Wird jetzt von den PolizistInnen in Richtung Innenstadt abgedraengt
29.1.'10 18:48:26 ::: polizei sagt durch, dass demo in richtung stumpergasse abziehen soll. dort ist aber ABGESPERRT! von RAW-Twitter
29.1.'10 18:47:40 ::: Im Moment cirka 800+ Menschen trotz Verbot bei der Demo
29.1.'10 18:45:54 ::: Es formiert sich ein Block und bewegt sich in Richtung innere Marue
29.1.'10 18:44:44 ::: Untersagung & Aufloesung offiziell durchgesagt
29.1.'10 18:44:08 ::: Queer-Fem & Sambablock machen Action innerhalb des Kessels bei der Aeusseren Marue
29.1.'10 18:43:00 ::: die gajwien schreibt wie twitter: fahrraddemo wird auf der ausseren mariahilferstr. von polizei und trettgittern aufgehalten!
29.1.'10 18:42:23 ::: Polizei setzt Helme auf - die Clowns Army ist bereit am Intervenieren
29.1.'10 18:40:20 ::: Polizei macht auf Seite Mariahilferstrasse zu
29.1.'10 18:36:35 ::: Strassenfest im Sigmund Freud Park ist beim Aufbau, etwa 50 Leute dort
29.1.'10 18:35:25 ::: vom raw twitteracount:klarstellung: bei kontrollen von schwarz gekleideten leuten mit rucksack geht es NUR um jene die rein wollen
29.1.'10 18:33:09 ::: Leute die sich am Westbahnhof im U-Bahn Bereich zwischen U3 und U6 bewegen werden durch Polizeiketten am weitergehen gehindert
29.1.'10 18:30:26 ::: Aeussere Mariahilferstrasse ist mit Tretgittern und einer Reihe PolizistInnen abgesperrt. Der Fahrradblock, der dort reinwollte, wurde nicht durchgelassen. Auch zur inneren Marue ist zugemacht, Leute kommen mit viel Ueberredungskunst noch in den 'Kessel'
29.1.'10 18:27:29 ::: Beim Cafe Westend werden Leute die schwarz angezogen sind und/oder Fahnen mithaben kontrolliert
29.1.'10 18:25:21 ::: Es sieht so aus, als wuerde sich die Polizei auf einen Kessel vorbereiten. Richtung Urban Loritz Platz sind die Tretgitter schon fast zu.
29.1.'10 18:22:11 ::: gaj twitter acount: Viele lila/rosa luftballone auf der demo mit dem spruch: "Burschis platzen lassen!"
29.1.'10 18:19:20 ::: raw twitter acount meldet: Leute, die sich weigern Ausweiskontrolle über sich ergehen zu lassen wird Zutritt zur Demo verweigert
29.1.'10 18:18:19 ::: 500 bis 600 Leute dort, es kommen immer mehr Leute dazu durch vereinzelte Zugaenge die offen sind
29.1.'10 18:17:34 ::: Massives Polizeiaufgebot beim Demo Treffpunkt- es wirkt als würde die Polizei eine Standkundgebung durchsetzen wollen.
29.1.'10 18:16:55 ::: Polizei kontrolliert vereinzelt und willkürlich Leute auf dem Weg zur Demo.
29.1.'10 18:11:33 ::: raw twitter account meldet: Polizei hat auch in der Unterführung beim Westbahnhof noch massive Kräfte in der Hinterhand
29.1.'10 18:08:56 ::: In der Naehe vom Europaplatz sind alle Seitenstrassen der inneren Mariahilferstrasse gesperrt
29.1.'10 18:08:07 ::: Per SMS: U3 Aufgang Herrengasse von Polizei gesperrt
29.1.'10 18:07:10 ::: Der Europaplatz ist von Guertel und stadteinwaerts bei der Kaiserstrasse zugemacht. Zugang vom Guertel noch moeglich. Es sind 10 Polizeibusse dort.
29.1.'10 18:04:30 ::: raw twitter account meldet, dass ein aus Graz kommender Bus von der Polizei durchsucht wird
29.1.'10 18:03:28 ::: Laut Livestream sind etwa 400 Leute am Europaplatz
29.1.'10 18:01:34 ::: Sondersendung auf orange 94.0 beginnt: http://o94.at/live/
29.1.'10 17:24:24 ::: Auch die Wege in die Seitenstrassen (kaiserstrasse, stumpergasse) sind durch tretgitter blockiert
29.1.'10 17:24:06 ::: Polizei hat Tretgitter quer über die Mariahilferstr. aufgezogen, um einen Demozug in die Stadt zu verhindern.
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Verfasst am: 30.01.2010 09:04 Titel:
(Kein Titel)
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Fahrraddemo empfängt lautstark burschis am Michaelerplatz!
straßenfest im Sigmund-Freud-Park ist im gange, noch wenig leute dort, wenig polizei, bands haben noch nicht begonnen. gute stimmung
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Verfasst am: 30.01.2010 09:05 Titel:
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FSG (Fraktion sozialist. Gewerks.) positioniert sich klar - macht Catering für Polizei. "Wer hat uns verraten?" #nowkr
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