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TÜRKEI
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chemnitzerantifa
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BeitragVerfasst am: 09.01.2010 07:14    Titel: TÜRKEI Antworten mit Zitat

Tabakarbeiter streiken weiter
Türkei: Gewerkschafter wollen Proteste gegen Privatisierung fortsetzen

Die Beschäftigten des staatlichen türkischen Tabak- und Alkoholmonopols TEKEL wollen ihre seit über drei Wochen anhaltenden Proteste gegen Massenentlassungen und Privatisierungen fortsetzen. Dafür votierten am Mittwoch in einer Urabstimmung in Ankara und 47 Tekel-Standorten 8150 von 8180 an der Abstimmung teilnehmenden Arbeitern. »Die rote Karte steht für Kapitulation, die weiße für Widerstand«, hatte es zuvor auf Plakaten vor der Zentrale der Gewerkschaftskonföderation Türk-Is in Ankara geheißen. Hier stimmten 1282 seit Mitte Dezember in einem Stadtpark campierende Arbeiter einstimmig für die Fortsetzung ihres Kampfes.

Nach dem Verkauf der Tabakproduktion an den Lucky-Strike-Produzenten British-American-Tobacco im Jahr 2006 will die islamisch-konservative AKP-Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan 2010 alle noch in staatlicher Hand befindlichen Tekel-Lagerstätten schließen. Damit droht rund 12000 Arbeitern der Verlust ihres Arbeitsplatzes. Das Angebot eines elfmonatigen Kurzarbeitsprogramms mit drastischen Gehaltseinbußen und einem Verlust sozialer Rechte wiesen die Arbeiter mit ihrer Abstimmung zurück.

»Die Tekel-Arbeiter sind zu einer Plattform für alle Menschen in diesem Land geworden, die ausgeschlossen, unterdrückt und ignoriert werden. Wichtig ist insbesondere, daß die Widerstand leistenden Arbeiter zu einem Zeitpunkt aufgestanden sind, zu dem Erdogan jedermann Angst einjagt und einschüchtert«, betonte der Generalsekretär der kemalistisch ausgerichteten Tabak-, Alkohol- und Lebensmittelarbeitergewerkschaft Tek Gida-Is, Macit Amac.

Mit einstündigen Warnstreiks in anderen Betrieben haben die Gewerkschaftsföderationen Türk-Is und DISK in den letzten Tagen ihre Solidarität mit den Forderungen der Tekel-Arbeiter gezeigt. Die Internationale Gewerkschaft der Lebensmittel-Arbeiter (IUF) hat eine Unterschriftenkampagne eingeleitet, in der Ministerpräsident Erdogan zu sofortigen Verhandlungen mit Tek Gida-Is aufgefordert wird.

Zu Beginn des Protestes hatte die Polizei die in Ankara vor dem Sitz der AKP versammelten Gewerkschafter mit Knüppeln, Tränengas und Wasserwerfern attackiert. »Sie sind nur aufgrund der Provokationen einer gewissen Gruppe auf der Straße«, beschimpfte Erdogan die protestierenden Arbeiter. Gemeint sind damit die nationalistischen Oppositionsparteien CHP und MHP, die in den Protesten der Tekel-Arbeiter eine Chance sahen, eine neue Front gegen die AKP-Regierung zu eröffnen. Gewerkschaftschef Amac nannte die Abstimmung über eine Fortsetzung des Streiks eine Antwort auf Erdogans Anschuldigungen. »Es ist unser Ziel, das Recht der Arbeiter auf Selbstbestimmung deutlich zu machen.«

Nachdem sich auch die als Nachfolgerin der verbotenen DTP gegründete linke kurdische Partei für Frieden und Demokratie (BDP) mit den Arbeitern solidarisierte, nahm am Dienstag eine Tekel-Arbeiterdelegation als Gast an der konstituierenden Sitzung der BDP-Fraktion im türkischen Parlament teil. Rund die Hälfte der von Entlassung bedrohten Tekel-Arbeiter kommt aus den kurdischen Landesteilen.

http://www.jungewelt.de/2010/01-08/035.php

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BeitragVerfasst am: 10.01.2010 14:00    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Türkei: Tabakarbeiter streiken weiter

Am Mittwoch beschlossen über 8.000 Beschäftigte des staatlichen türkischen Tabak- und Alkoholmonopols TEKEL mit großer Mehrheit, ihren Kampf gegen die Massenentlassungen und die Privatisierung fortzusetzen. Seit drei Wochen halten die Proteste an. In anderen Betrieben gab es einstündige Warnstreiks, umd die Kollegen bei TEKEL zu untersützen. In der Türkei steigt die Arbeitslosigkeit rapide an, besonders betroffen ist auch die Werftindustrie.

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BeitragVerfasst am: 19.01.2010 14:23    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Massendemo in Ankara für Arbeiterrechte

Mehr als 25.000 Gewerkschafter demonstrierten am Sonntag in der türkischen Hauptstadt Anakara. Aufgerufen zu der Demonstration hatte der türkische Gewerkschaftsbund Türk-Is unter dem Motto "Demokratie und Recht auf existenzsicherndes Einkommen, Frieden und Freiheit". Die Gewerkschafter waren in 560 Bussen aus dem ganzen Land angereist. Gleichzeitig war es der 34. Tag des Protest von 2.000 Tekel-Arbeitern. Viele Demonstranten riefen nach einem Generalstreik gegen Privatisierungs- und Kürzungspolitik der Regierung.

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BeitragVerfasst am: 27.01.2010 02:50    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Hungerstreik für Arbeitsplätze

Protest der Beschäftigten des staatlichen türkischen Tabakmonopols Tekel gegen Entlasssungen

Seit Dienstag nachmittag sind rund 100 Arbeiter des staatlichen türkischen Tabakmonopols Tekel in Ankara in einen Hungerstreik getreten. Weitere wollen sich in den nächsten Tagen anschließen. Dies ist eine weitere Zuspitzung des seit 35 Tagen laufenden Arbeitskampfes gegen die Entlassung von 12000 Beschäftigten von Tekel aufgrund vorangegangener Privatisierungsmaßnahmen. Sollte die Regierung sich nach einem dreitägigen Hungerstreik weiterhin nicht verhandlungsbereit zeigen, wollen die Arbeiter ein Todesfasten beginnen, in dem sie auch auf Getränkeaufnahme verzichten. Ärzte betreuen die Hungerstreikenden in der Gewerkschaftszentrale des Dachverbandes Türk-Is. Bereits jetzt ist der Gesundheitszustand vieler Arbeiter, die vor der Gewerkschaftszentrale protestieren, nach mehrtägigen Sitzstreiks bei naßkaltem Wetter schlecht. 1500 wurden krank, Dutzende mußten mit Atem- oder Herzbeschwerden in die Notaufnahme der Krankenhäuser gebracht werden. Doch weiterhin blockiert der Türk-Is-Vorsitzende Mustafa Kumlu, ein Vertrauter des Staatspräsidenten, eine von der Lebensmittelarbeitergewerkschaft Tek-Gida-Is und den linken Gewerkschaftsdachverbände DISK und KESK geforderte Ausweitung des Streiks auf andere Branchen bis hin zu einem Generalstreik. Aus Protest gegen Kumlus Blockadehaltung hatten Tekel-Arbeiter am Sonntag das Gewerkschaftshaus besetzt und den Rücktritt des Vorsitzenden gefordert.

Am Dienstag traten zudem Beschäftigte im Gesundheitssektor in einen eintägigen landesweiten Streik gegen von der Regierung geplante Liberalisierungen im Gesundheitswesen. Der Protest der Ärztegewerkschaft und elf weiterer Verbände richtet sich gegen ein Gesetz, das es den an staatlichen oder Universitätskliniken angestellten Ärzten verbietet, wie bisher halbtags in ihren eigenen Praxen zu arbeiten. Um auf ihr bisheriges Einkommen zu kommen, müßten viele Ärzte dann Überstunden machen. Gesundheitsminister Recep Agdag nannte den Ärztestreik »ideologisch motiviert« und kündigte Strafmaßnahmen gegen die Streikenden an. In Ankara schlossen sich Tekel-Arbeiter den Ärzteprotesten an.

http://www.jungewelt.de/2010/01-21/027.php

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BeitragVerfasst am: 28.01.2010 05:21    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Aufruf einer Gewerkschaftsdelegation zur Solidarität mit dem Tekel-Streik in der Türkei

Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Gewerkschaftsdelegation, die Ende letzter Woche nach Ankara gereist war, rufen wir für zur dringenden Solidarität mit dem Streik der Tekel-Beschäftigten auf, die in der Gewerkschaft Tek Gida Is organisiert sind. (siehe: http://www.ngg-dortmund.de/ ; http://cms.iuf.org/?q=node/152 ; http://www..de/2010 jungewelt01-16/030.php ; http://www.localglobal.de/sixcms/de....e_id=3693&_t=&_t=)

Seit Mitte Dezember protestieren rund 12.000 Beschäftigte des staatlichen türkischen Tabak-Monopols TEKEL gegen ihre betriebsbedingte Entlassung als Folge der Privatisierung. Nachdem die Tekel-Produktionsstätten an British American Tobacco verkauft wurden, sollen zum 30. Januar landesweit 40 Lagerhäuser geschlossen werden. Hierbei wurden die geltende Gesetze und ILO Bestimmungen über „Betriebsübernahme" durch Machtarroganz missachtet. Diesre Arbeitskampf ist ein dramatischer, mutiger und entschlossener Kampf für soziale Gerechtigkeit und Demokratie.

Trotz Polizeiangriffen mit Tränengas und Knüppeln harren seit über einem Monat Tausende Tekel-Arbeiter in Ankara aus. In der Innenstadt hat Tek Gida Is ein Protestcamp errichtet. Die Arbeiterinnen und Arbeiter werden mit Lebensmitteln und Decken aus der Bevölkerung versorgt. Nach einem dreitätigen Sitzstreik von Tausenden Tekel-Arbeiterinnen und Arbeitern vor der Zentrale des Gewerkschaftsdachverbandes Türk-Is haben am Sonntag bis zu 100.000 Menschen an einer Solidaritätsdemonstration teilgenommen. Die Demonstration wurde auch von den anderen Gewerkschaftsdachverbänden DISK und KESK sowie einer Vielzahl von Parteien und Sozialbewegungen unterstütz. DISK und KESK haben ihre Bereitschaft zu einem Generalstreik erklärt, doch ein Teil der Führung von Türk-Is sträubt sich bislang gegen eine Ausweitung des Streiks. Tekel-Arbeiter haben nach der Demonstration die Zentrale von Türk-Is besetzt. Am Dienstag haben 130 Tekel-Arbeiter mit einem Hungerstreik vor der Türk-Is-Zentrale begonnen, obwohl bereits jetzt viele von ihnen aufgrund des Ausharrens im nasskalten Wetter zum Teil schwer erkrankt sind.

Der Arbeitskampf der TEKEL-Beschäftigten hat gesamte gesellschaftliche und politische Kreise erreicht. Landesweit solidarisieren sich tausende Menschen mit den Tekel-Beschäftigten für einen gesetzlichen Mindestlohn, gegen prekäre Beschäftigung, für das Verbot von Leiharbeit, für eine kostenfreie Gesundheitsversorgung und für die Abschaffung von Studiengebühren. Sie alle sind Teil des TEKEL-Protestes geworden.

In den nächsten Tagen wird über den Ausgang der Arbeitskampf entscheiden. Sind die Tekel-Arbeiter und ihre Gewerkschaft Tek-Gida-Is erfolgreich, dann wird dies ein Fanal für weitere Branchen sein, sich gegen die Folgen der neoliberalen Regierungspolitik zu wehren. Eine Niederlage würde der Regierung dagegen eine Verschärfung weitere Privatisierungspolitik und Kahlschlagpolitik ermöglichen. Vor allem werden die Gewerkschaften weiter geschwächt.

Die Privatisierung von Tekel und die Schließung der Tekel-Lager ist auch eine Folge der neoliberalen Politik der Europäischen Union, die von der Türkei im Zuge der Beitrittsverhandlungen die Herstellung eines völlig freien Marktes fordert. Die Tekel-Arbeiterinnen und Arbeiter führen somit auch unseren Kampf gegen die Folgen des Neoliberalismus. Sie verdienen und brauchen unsere sofortige Solidarität.

Wir schlagen daher vor, schnell Solidaritätskomitees aufzubauen. Mögliche Aktionen können sein:
-          Delegationen von Gewerkschafts-, Organisations- und Parteienvertretern nach Ankara schicken
-          E-Mails und Faxe an den türkischen Arbeitsminister und Ministerpräsidenten mit der Forderung,, sofort Verhandlungen mit der Gewerkschaft der Lebensmittelarbeiter Tek-Gida-Is aufzunehmen und die Forderungen der Tekel-Arbeiter zu erfüllen (Tayyip Erdoğan, T.C Başbakanı, bimer@basbakanlik.gov.tr, Fax.: 0090-312-417 04 76 T.C İçişleri Bakanı, besir.atalay@icisleri.gov.tr, mü stesarlik@icisleri.gov.tr, Fax.: 0090-312-418 17 95)
-          Informationsveranstaltungen organisieren
-          An der Online Protestkampagne IUF zu beteiligen
-          Spenden für die Streikkasse sammeln (NGG-Bankdaten: SEB Hamburg (BLZ 200 101 11, Kontonummer 113 202 66 00 mit Stichwort  „soli-tekel")

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gewerkschaftsdelegation:

Bruno Vannoni  Brüssel (EFFAT); Yurdakul Köroglu Frankfurt (NGG); Benedikt Frank Köln (Verdi); Ingrid Jost  Duisburg (VF-Ver.di); Dr. Nikolaus Brauns Berlin (Journalist, Ver.di-Mitglied); Zeliha Recber Stutgart (VF-IGM),  Burcu Ayan Istanbul (Tek Gida Is);  Selahattin Yildirim (NGG-Dortmund)


http://www.linkezeitung.de/cms/inde....mp;id=8014&Itemid=214

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BeitragVerfasst am: 05.02.2010 11:51    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Generalstreik in der Türkei für Tekel-Solidarität

Für heute haben fünf Gewerkschaftsdachverbände (TÜRK IS, DISK, HAK-IS, KAMU SEN, KESK) zum Generalstreik in der Türkei aufgerufen. Überall in den Großstädten versammeln sich die Arbeiter auf den großen Plätzen und haben begonnen durch die Innenstädte zu demonstrieren. In Istanbul hat die Polizei Arbeiter angegriffen, um zu verhindern, dass sie eine große Hauptstraße blockieren. Der Generalstreik richtet sich gegen die Pläne der AKP-Regierung, die Beschäftigten des staatlichen Tabak-Monopols Tekel zu Leiharbeitern zu machen und damit ihrer sämtlichen bisherigen Rechte zu berauben.

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BeitragVerfasst am: 06.02.2010 12:01    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Türkei: Millionen im Generalstreik zur Unterstützung des mutigen Kampfs der Tekel-Arbeiter

Millionen von Gewerkschaftsmitgliedern der sechs großen Dachverbände, die am Dienstag zu dem Generalstreik aufgerufen hatten (siehe "rf-news" vom 4.2.), legten gestern in der Zeit von 8 Uhr bis 17 Uhr landesweit die Arbeit nieder und beteiligten sich teilweise an Demonstrationen und Kundgebungen. Schwerpunkte des Generalstreiks zur Unterstützung der seit über 40 Tagen streikenden Beschäftigten des staatlichen Tabak-Konzerns Tekel lagen im öffentlichen Dienst und im Gesundheitswesen, aber auch in Industriebetrieben.

In Istanbul nahmen Tausende Arbeiter an einer von den Gewerkschaften organisierten Demonstration teil, bei der vor allem Parolen gegen die Regierungspolitik gerufen wurden. Von den Rednern wurde vor allem angegriffen, dass die AKP-Regierung die Rechte der Arbeiter und Angestellten beschneiden und Niedriglöhne durchsetzen will. Die Polizei ging gegen Demonstranten vor, um zu verhindern, dass sie eine große Hauptstraße besetzen.

In einer Korrespondenz über eine Solidaritätskundgebung mit dem Kampf der Tekel-Beschäftigten, die am Mittwoch in Berlin statt fand, heißt es zu den Hintergründen:

"Seit dem 15. Dezember befinden sich 12.000 Beschäftigte in Ankara mit Streiks, Demonstrationen und Sitzblockaden im Widerstand gegen Arbeitsplatzvernichtung, Lohnabbau und Aufkündigung bisheriger tarifvertraglicher Rechte, im Zuge der Privatisierung an den US-Konzern BAT. Hintergrund ist, dass die Türkei von der Weltwirtschaftskrise, aufgrund ihrer neokolonialen Abhängigkeit besonders hart betroffen ist und die Regierung damit Forderungen des IWF umsetzen will. (...)

Ein Teilnehmer einer Delegation, die vor kurzem in Ankara war, veranschaulichte in seinem Bericht lebendig, wie trotz der rassistisch-chauvinistischen Hetze kurdische, türkische, und alevitische Arbeiter und Arbeiterinnen, sich in diesem Kampf zusammengeschlossen haben. Sie tanzen und singen gemeinsam, treffen ihre Entscheidungen demokratisch und setzen diese trotz Kälte und polizeilicher Angriffe mit Schlagstöcken und Tränengas um. Sie werden von Beschäftigten anderer Betriebe und des öffentlichen Dienstes, von Jugendlichen, Intellektuellen, revolutionären und progressiven Parteien und Organisationen unterstützt.

Im ganzen Land erfährt dieser Kampf zunehmend Unterstützung. Einwohner Ankaras, insbesondere Frauen organisieren die Versorgung. Antikommunistische Spaltungsversuche werden von den kämpfenden Arbeitern abgelehnt. Dies ist ein bedeutender Fortschritt für die Arbeitereinheit in der Türkei, gegen die rassistische, spalterische Hetze des Regimes, wodurch Kurden und Linke in zahlreichen Städten Repressionen ausgesetzt sind. Diese haben zum Teil den Charakter von regelrechten Lynch-Attacken.

Der Kampf ist auch international ein Beispiel dafür, mit welcher Härte gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf dem Rücken der Werktätigen gekämpft werden muss. (...) Genossen der MLPD verteilten die Solidaritätserklärung des Zentralkomitees und Artikel dazu sowie zum Bankenboykott gegen die MLPD aus der 'Roten Fahne' als Flugblatt. Die Ansprache des Vertreters der MLPD erhielt viel Beifall. Er führte darin unter anderem aus: 'Kämpfen wir international für eine Zukunft, wo nicht der Profit sondern die Bedürfnisse der großen Mehrheit der Menschen im Mittelpunkt stehen. Als Marxisten-Leninisten machen wir kein Geheimnis daraus, dass dieses System der echte Sozialismus ist. Dazu muss die Diktatur des Finanzkapitals revolutionär überwunden werden. Proletarier aller Länder vereinigt euch. Hoch die internationale Solidarität.'"

http://www.rf-news.de/2010/kw05/tue....kampfs-der-tekel-arbeiter

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BeitragVerfasst am: 07.02.2010 13:29    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Solidarität mit dem Widerstand der TEKEL-ArbeiterInnen

Seit Mitte Dezember kämpfen 12.000 Beschäftigte des staatlichen Tabak-Monopols Tekel in der Türkei gegen ihre Entlassung. Nach dem Verkauf von Tekel an British-American-Tobacco im Jahr 2006 will die islamisch-konservative AKP-Regierung von Ministerpräsident Erdogan 2010 alle noch in staatlicher Hand befindlichen Tekel-Lagerstätten schließen. Damit droht rund 12000 Arbeitern der Verlust ihres Arbeitsplatzes oder die Überführung in eine 10-monatliche Kurzarbeit mit massiven Lohneinbußen und dem Verlust aller erworbenen sozialen Rechte. Am Mittwoch, 3. Februar 2010, 17:00, findet am Kottbusser Tor eine Solidaritätskundgebung mit den TEKEL-Arbeitern statt.

Solidaritätskundgebung | Jeden Mittwoch | 17:00 | U Kottbusser Tor
Nächste Termine für die Solikundgebungen: 10.2., 17.2.


Gemeinsam für Arbeit, Würde und ein gutes Leben - Solidarität mit den Tekel-Beschäftigten in der Türkei

Seit Mitte Dezember kämpfen die Beschäftigten der staatlichen Tabak- und Alkoholfirma Tekel gegen ihre Entlassung. Nach dem Verkauf der Zigaretten-Produktion an British American Tobacco hat die islamisch-konservative AKP-Regierung alle noch in staatlichem Besitz befindlichen Tekel-Lager schließen lassen. Für 12.000 Angestellte bedeutet dies Arbeitslosigkeit oder die Überführung in den sogenannten 4/C-Status. Dabei handelt es sich um einen 10-monatigen Kurzarbeitsstatus mit drastischen Lohneinbußen und dem Verlust sozialer Rechte. 4/C-Beschäftigte verlieren das Recht auf Gewerkschaftsmitgliedschaft, ihre tägliche Arbeitszeit kann von den Unternehmern willkürlich verlängert und die freien Sonntage gestrichen werden. Die Tekel-Arbeiter nennen 4/C ein Versklavungsgesetz, und fordern stattdessen ihre Übernahme in andere staatliche Betriebe ohne Lohnverlust.

Seit Mitte Dezember kampieren Tausende Tekel-Beschäftigte in der Innenstadt von Ankara rund um die Gewerkschaftszentrale des Dachverbandes Türk-Is. Die aus dem ganzen Land zusammengekommenen Arbeiter lassen sich nicht mehr in Türken, Kurden, Lasen und Tscherkessen, in Sunniten und Aleviten, in Laizisten, Sozialisten oder Nationalisten, in Männer und Frauen aufspalten. Gemeinsam kämpfen sie für ihre Rechte und damit die Rechte aller Werktätigen in der Türkei. Längst ist ihr beharrlicher Protest zu einem Fokus für alle Opfer der neoliberalen Regierungspolitik in der Türkei geworden. Die Bevölkerung unterstützt die Tekel-Beschäftigten, die Anfang Februar in den Hungerstreik traten, mit Lebensmitteln, Tee und warmen Decken. Selbst in den Kurven der Fußballstadien und auf der eisbedeckten Spitze des über 5000 Meter hohen Berges Ararat ertönt die Solidarität mit den Tekel-Beschäftigten.

Am 17. Januar demonstrierten rund 100.000 Menschen für die Tekel-Beschäftigten und gegen die neoliberale Regierungspolitik. Nachdem Verhandlungen mit der Regierung scheiterten, riefen fünf Gewerkschaftsdachverbände gemeinsam zu einem landesweiten Solidaritätsstreik auf, an dem sich am 4. Februar Millionen Werktätige in der ganzen Türkei beteiligten. Anstatt endlich auf die Forderungen der Tekel-Arbeiterinnen und Arbeiter einzugehen, werden die Proteste von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan als illegal bezeichnet und die Tekel-Arbeiter und ihre Unterstützer mit kriminellen Banden verglichen. Offen droht der Ministerpräsident mit Repressionsmaßnahmen, sollten die Proteste Ende Februar nicht beendet werden. Dass dies keine nicht bloß Sprüche sind, hatte Erdogan bereits im Dezember bewiesen, als die Polizei die Tekel-Arbeiter mit Knüppeln und Tränengas angriff und trotz Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt in einen kleinen See trieb.

Die Tekel-Arbeiterinnen und Arbeiter brauchen unsere Solidarität. Privatisierungen und Massenentlassungen in der Türkei sind auch eine Folge der von der Europäischen Union im Zuge des Anpassungsprozesses geforderten neoliberalen Wirtschaftspolitik. Der Tekel-Streik ist ein Teil unseres gemeinsamen Europa- und weltweiten Kampfes für ein gutes und würdiges Leben.

http://arab.antifa.de/index.php/the....d-der-tekel-arbeiterinnen

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Türkei: 4. Februar - Solidaritätsstreik

Heute am Donnerstag wird ein Generalwiderstand stattfinden. Gewerkschaften, demokratische Massenorganisationen, die Plattform 'Gesundheit und sichere Zukunft für Alle', sowie Marmaray-ArbeiterInnen, führten am 2. Februar eine Aktion bei der Tram Haltestelle in Taksim/Istanbul durch, mit der sie einen eintägigen Generalstreik für
den 4. Februar zur Anerkennung der Forderungen der Tekel-ArbeiterInnen ankündigten.
Auf einem Transparent stand die Parole "Vereinigen wir uns, Bilden wir eine einzige Hand (Anm.: Tek-el = einzige Hand), Auf zur Solidarität". Die Protestmenge marschierte mit den Parolen "Es lebe der Generalstreik, der Generalwiderstand", "Die Befreiung ist alleine nicht möglich, Entweder alle Zusammen oder Keiner" und "Die Tekel-ArbeiterInnen sind nicht alleine" zum Galatasaray Gymnasium.
Dort hielt der Vizevorsitzende der DISK, Ali Canci eine Rede ab: "Wir akzeptieren keine Arbeit nach 4-C. Die Tekel-ArbeiterInnen sind nicht auf die Straße gegangen, um höhere Löhne einzufordern. Sie führen den Hungerstreik nicht für Geld und zu eigenen Gunsten durch. Die Tekel-ArbeiterInnen wollen als Angestellte und unter regulären Verhältnissen arbeiten. Wie alle ArbeiterInnen verteidigen sie gesicherte, gewerkschaftliche Arbeitsrechte. ... Die Tekel-ArbeiterInnen, die FeuerwehrbeamtInnen, die Verkehrsbediensteten, die ZuckerfabriksarbeiterInnen, die Cemen-TextilarbeiterInnen, die GemeindearbeiterInnen von Esenyurt und die Sinter MetallarbeiterInnen suchen seit Wochen nach ihren Rechten, doch in Ankara sind die Ohren taub. ... Wenn die Regierung, nach dem von Amerika importierten Kemal Dervis, sich jetzt auch dem von England importierten Mehmet Simsek unterwirft, wenn wir auf die Gnade dieses Ministers angewiesen sind, dann sollten wir die Hände jetzt an die Hebel legen, um uns gegen diesen Ausbeuterbetrieb zu wehren."

Am Ende der Aktion wurde der Hungerstreik, der am 2. Februar vor der Türk-Is Zentrale begonnen wurde angekündigt und mitgeteilt, dass auch der Vorsitzende der Tek Gida-Is, Mustafa Türkel daran teilnehmen wird. "Wir werden den Generalstreik im Sarachane Park in Istanbul mit Demonstrationen und einer Presseerklärung durchführen. .."

Die Istanbuler Abteilung des Zeitgenössischen JuristInnenverbands (CHD) rief ebenfalls zur Teilnahme am Generalstreik bzw. am Generalwiderstand der Gewerkschaftskonföderationen auf, um den Widerstand der Tekel-ArbeiterInnen zu unterstützen. Seine Mitglieder sollen sich morgen Donnerstag (4. Februar) der Kundgebung der 'Plattform Gesundheit und sichere Zukunft für Alle' im Sarachane-Park anschließen.

Gleichzeitig haben die Volksfront, die Revolutionäre ArbeiterInnenbewegung, die Front der Werktätigen im öffentlichen Dienst, sowie die Istanbuler Branche der Gewerkschaft der Büroangestellten ihre Mitglieder zur Teilnahme am heutigen Generalstreik aufgerufen

http://de.indymedia.org/2010/02/272459.shtml

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Solidaritätsaktionen mit den Tekel-Arbeitern in der Türkei

Aus verschiedenen Städten erreichen uns Korrespondenzen über Aktionen zur Solidarität mit den streikenden Arbeitern des staatlichen Tabakkonzerns Tekel in der Türkei. In einem Bericht aus Hamburg heißt es:

"Am Samstag Nachmittag, 30. Januar, fand in Altona in Schnee und klirrender Kälte eine gut besuchte Kundgebung zur Solidarität mit dem Kampf der Arbeiter von Tekkel statt. Ca. 80 Teilnehmer aus verschiedensten Migrantenorganisationen wie ADHK, AGIF, ATIF, Deköp und anderen sowie eine Delegation der MLPD und eine Verdi-Vertrauensfrau erklärten ihre Solidarität mit dem berechtigten Anliegen der Kolleginnen und Kollegen in der Türkei. Das war wichtig, weil in den Massenmedien immer noch wenig über diesen Kampf berichtet wird.

Der Zeitpunkt war ebenfalls passend, weil gleichzeitig die Busfahrer unter anderem vom Pinneberger Verkehrsverbund einen Tarifkampf führen, der sich gegen derartig niedrige Löhne richtet, dass die meisten sich und ihre Familien schon gar nicht mehr ohne staatliche Zusatzleistungen bzw. Hartz IV versorgen können."

Und aus Darmstadt wird berichtet: "Am 5. Februar um die Mittagszeit organisierte das Darmstädter Solidaritäts-Komitee, ein Bündnis, in dem verschiedene fortschrittliche türkisch-kurdische und deutsche Organisationen mitmachen, die Solidarität, indem es den Streik unter den Passanten auf dem Luisenplatz bekannt machte. Es erreichte viele, die an den Straßenbahn- und Bus-Haltestellen warteten. Das Komitee sammelte weiter Geld, nachdem in Darmstadt und Umgebung schon eine hübsche vierstellige Summe zusammen gekommen und den Kollegen von einem Abgesandten übergeben worden war.

In Redebeiträgen wurde das einheitliche Vorgehen von Regierung und Konzernen betont, das international die gleichen Gesetzmäßigkeiten des knallharten Konkurrenzkampfes hat: ... Deshalb geht der Streik bei Tekel nicht nur die Kollegen und Familien in der Türkei an, sondern auch die Deutschen, die Darmstädter. (...) Anschließend an die Aktion auf dem Luisenplatz wurde sehr solidarisch diskutiert, wie die nächste Aktion verbessert werden könnte."

In Berlin ist für Mittwoch, 10. Februar, eine weitere Kundgebung um 17.00 Uhr am Kottbuser Tor geplant. Sie wird organisiert vom "Solidaritätskomitee mit TEKEL-Beschäftigten Berlin"

http://www.rf-news.de/2010/kw06/sol....-arbeitern-in-der-tuerkei

PLAKAT
http://www.rf-news.de/2010/kw06/TEKEL_a3_de.pdf

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BeitragVerfasst am: 15.02.2010 12:59    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Berlin: Kundgebung für Tekel-Arbeiter

Gestern, am Mittwoch den 10.2.2010, versammelten sich am U-BHF Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg über 150 Menschen zu einer "Solidaritätskundgebung mit dem Widerstand der Tekel-Arbeiter in der Türkei. Auf zahlreichen Tranparenten und Schildern wurde zur Solidarität mit dem Arbeitskampf in der Türkei gefordert, der seit 60 Tagen anhhält. Neben Redebeiträgen und musikalischer Begleitung durch die "MLPD-Rocker" der Songgruppe Nümmes wurden auch Filme über den Widerstand der von Entlassung und Lohnkürzung bedrohten Tekel-Arbeiter gezeigt.
Gestern, am Mittwoch den 10.2.2010, versammelten sich am U-BHF Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg über 150 Menschen zu einer "Solidaritätskundgebung mit dem Widerstand der Tekel-Arbeiter in der Türkei. Auf zahlreichen Tranparenten und Schildern wurde zur Solidarität mit dem Arbeitskampf in der Türkei gefordert, der seit 60 Tagen anhhält. Neben Redebeiträgen und musikalischer Begleitung durch die "MLPD-Rocker" der Songgruppe Nümmes wurden auch Filme über den Widerstand der von Entlassung und Lohnkürzung bedrohten Tekel-Arbeiter gezeigt.

Begrüssenswert war das sich diese Woche sehr viel mehr Gruppen aus der deutschsprachigen Linken an der Kundgebung beteiligt haben und ihre internationalistische Solidarität ausgedrückt haben. Neben der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin (ARAB) und der Marxistisch Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD), haben sich diesmal auch eine Reihe weitere linker Gruppen an der Kundgebung beteiligt. Unter anderem die Deutsche Kommunistische Partei (DKP), eine Delegation der IG Metall (IGM), ein paar Genoss_Innen der Freien Arbeiter Union (FAU), das MLPD-Nahe Montagsdemobündnissm die Sektierer der "Spartakistischen Arbeiterpartei" und einige Autonome hatten sich eingefunden.

Dominiert wurde die Kundgebung jedoch trotzdem von linken türkischen und kurdischen Exil-Organisationen wie dem kurdischen Verein YEK-KOM, der DIDF, der Anatolischen Föderation, BIR-KAR und TKP/ML. Zahlreiche Redebeiträge und Grussworte wurde in deutscher und türkischer Sprache verlesen, in denen auf die Situation der Tekel-Arbeiter in der Türkei hingewisen wurde und die notwendigkeit eines internationalen Kampfes der Arbeiter_Innen und Unterdrückten betont. Die Songgruppe Nümmes spielte dazwischen internationale Arbeiter- und Partisanensongs wie "Bella Ciao" und die "Resolution der Kommunarden". Auch ein türkisch/kurdischer Musiker spielte ein populäres Kampf- und Arbeiterlied aus der Türkei. Auf Transparenten und Schildern war "Solidarität mit dem Tekel-Widerstand" und "Solidarität ist eine Waffe - Drücken wir den Abzug!" zu lesen.

Eine Redner_Innen des kurdischen Vereins YEK-KOM erklärte sich im Namen der in Berlin lebenden Kurd_Innen solidarisch mit den Widerstand der Tekel-Arbeiter und grüsste die Arbeiter_Innen, die im Tekel-Protest-Camp in Ankara einen unbefristeten Hungerstreik begonnen haben. Gleichwohl wies sie daraufhin das sich die PKK-Dachorganistion KCK, den Widerstand der türkischen Arbeiter in einer Erklärung öffentlich unterstütze, ein Vorgang der in der Türkei von besonderer Bedeutung ist, weil die Spaltung in Türken und Kurden und die nationalistische und militaristische Hetzte gegen die PKK und ihre Guerilla die effektiviste Waffe des türkischen Kapitals im Kampf gegen die Interessen der Bevölkerung ist.

Ein weitere Redner erzählte von dem Beeindruckenden "Generalstreik" aus Solidarität mit den Tekel-Arbeitern letzte Woche in der Türkei. Mehrere Millionen Werktätige beteiligten sich an den Aktionen.

Ein Vertreter der IG Metall überbrachte ein Grusswort, ein Redner der MLPD hielt eine längere Rede und die Linkspartei Bundestagsabgeordnete Sevim Sevim Dağdelen berichtete von ihrer Reise nach Ankara und erzählte von der Bedeutung der internationalen Solidarität der Arbeiter_Innen. Dabei zitierte sie Karl Marx mit den richtigen und wichtigen Worte "Das Proletariat hat kein Vaterland". Am Ende grüsste ein junger Redner die Anwesenden im Namen der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin (ARAB) und des Kurdistan-Solidaritätskomitee´s Berlin. Er wiess darauf hin das der Klassenkampf der Tekel-Arbeiter deshalb so wichtig für die Türkei sei, wei es gelungen sei nationalistischen und ethnische Spaltungen zu überwinden und die Hegemonie nationalistische und rechter Gewerkschaften in diesem Kampf gebrochen werden konnte. Auch er wiess auf die Notwendigkeit einen internationalen Kampfes der Arbeiter hin und forderte die Anwesenden auf über nationale Grenze hinweg den Kampf für den Sozialismus koordiniert und entschlossen zu führen, da das Proletariat im nationalen Rahmen nur Niederlagen einstecken könne. Ein erfolgreicher Widerstand gegen die Strategien des Kapitals brauche internationale Solidarität.

Zum Schluss den Kundebung wurden noch einige Filmausschnitte aus dem Kampf der Tekel-Arbeiter gezeigt. Wir konnten sehen wir hochgerüstete Polizeieinheiten den Arbeiterwiderstand Mitte Dezember mit Wasserwerfern und Tränengas massiv angegriffen und die widerstand leisteten Arbeiter mit brutaler Gewalt bei Minustemperaturen in einen See trieben. Gegen 18:30 endete die Kundgebung mit dem Aufruf sich nächste Woche noch stärker zu beteiligen und mehr Energien darin zu stecken die Berliner und BerlinerInnen auf die Bedeutung des Tekel-Streiks aufmerksam zu machen.

http://de.indymedia.org/2010/02/273027.shtml

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BeitragVerfasst am: 17.02.2010 09:00    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Hungerstreik für TEKEL-Arbeiter

Per Email bekamen wir folgende Erklärung von der Revolutionären Jugend bezüglich der Solidarität mit den TEKEL-Arbeitern:
Seitdem 15. Dezember 2009 leisten 12 000 Arbeiter der Firma TEKEL einen vorbildlichen und entschlossenen Widerstand gegen die Regierung, welche die Privatisierung der Firma plant und mit einer Gesetzesänderung („4B und 4C Gesetze“) weitgehende Rechte der Arbeiter gestrichen hat.

Trotz der Repressionen, der eisigen Kälte und der Übergriffe durch die Staatsgewalt weichen die Arbeiter nicht in ihren Forderungen zurück und entwickeln (langsam) ein Klassenbewusstsein dass der herrschenden Klasse gefährlich werden kann. Ein Beispiel hierfür ist der Generalstreik am 4. Februar gewesen.

Wir Unterstützen die Forderungen und den Arbeitskampf der TEKEL-Arbeiter und werden uns am Hungerstreik beteiligen, zu dem die DEKÖP-A* aufruft und der am 18 Februar beginnt.

Revolutionäre Jugend

Quelle: www.komunya.org

http://de.indymedia.org/2010/02/273530.shtml

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BeitragVerfasst am: 20.02.2010 13:06    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Demo zur Unterstützung der Tekel-Arbeiter

Die Plattform der demokratischen Massenorganisationen in Europa (DEKÖP-A) ruft für den 20. Februar zu einer Demonstration zur Unterstützung der Tekel-Arbeiter und -Arbeiterinnen in der Türkei auf. Im Aufruf heißt es:

Seit dem 15. Dezember 2009 kämpfen rund 12.000 Tabak-Arbeiter/innen von TEKEL mutig und entschlossen für Ihre (gewerkschaftliche) Rechte. Die Mitglieder der Gewerkschaft TEKGIDA-IS und anderen Gewerkschaften kämpfen gegen Privatisierung, Entlassung, Hungerlohn, Armut, Arbeitslosigkeit und für ein gewerkschaftliches Streikrecht. (...)
Der ehemals staatliche und mittlerweile privatisierte Konzern TEKEL ist von Erdogan und seiner AKP-Regierung an die British American Tobacco (BAT) im letzten Jahr verkauft worden. Viele solcher staatlichen Konzerne wurden in Vergangenheit zu Spottpreisen an die internationalen Konzerne verkauft und ihre Belegschaften durch „Sozialplan“ in die Arbeitslosigkeit geschickt. Nun stehen andere öffentlich geförderte Einrichtungen zum Verkauf bzw. zur Vernichtung.
Mit einer starken und stets wachsenden Unterstützung aus der Bevölkerung in der Türkei und der internationalen Öffentlichkeit wird dieser Kampf bis heute beispielhaft geführt. Der konsequente Aufruf von Gewerkschaftsorganisationen zum Generalstreik am 4. Februar hat diesen Kampf in eine neue Dimension hervorgehoben. Deshalb unterstützen wir, als demokratische Migranten Organisationen in Europa, die Forderungen TEKEL-Arbeiter/innen in der Türkei und treten aus reiner Solidarität ab 18. Februar 2010 in mehreren europäischen Städten auch in den Hungerstreik.
Als Höhepunkt dieser Solidarität werden in mehreren Städten Europas Massen-Demonstrationen organisiert und Delegationen nach Ankara entsendet.

Wir appellieren an allen progressiven Arbeiter/innen, Gewerkschaftler/innen, Politiker/innen, Intellektuellen und internationalen Organisationen, sich mit der Arbeiterbewegung in der Türkei zu solidarisieren. Hoch die internationale Solidarität!
Kommt zur DEMO: Wann: 20. Februar 2010, 12:00 Uhr, Wo: EBERTPLATZ- KÖLN

http://www.rf-news.de/2010/kw07/dem....etzung-der-tekel-arbeiter

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BeitragVerfasst am: 21.02.2010 02:52    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Solidaritätszelt in Köln

Am Donnerstag (18.02.2010) wurde am Ebertplatz in Köln ein Solidaritätszelt für die seit Dezember vergangen jahres Streikenden Tekel-Arbeiter aufgestellt.

Internationale Solidarität genießt der Widerstand der Tekel-Arbeiter gegen die Privatisierung ihrer Firma und den Sozialabbaugesetzen 4/c und 4/b. Ihr entschlossener Streik hält seit 3 Monaten an und hat für in der türkische Arbeiterbewegung regelrecht ein Feuer entfacht, dass trotz staatlicher Repressionen und Übergriffe nicht gelöscht werden kann. Unterstützung bekommen die rund 12 000 Tekel Arbeiter, die in den kalten Wintermonaten in Zelten übernachten, von der gesamten Bevölkerung. Ein sich langsam entwickelndes Klassenbewusstsein weckt Hoffnungen - und besonders Ängste bei der herrschenden Klasse.


Um die Arbeiterinnen und Arbeiter der Firma Tekel zu Unterstützen hat die Plattform der demokratischen Massenorganisationen in Europa (DEKÖP-A) am heutigen Donnerstag ein Solidaritätszelt aufgebaut und einen Hungerstreik begonnen, an dem auch Mitglieder der Revolutionären Jugend teilgenommen haben. Am Sonntag, dem 20.02.2010, wird es eine Abschlussdemonstration geben.

http://de.indymedia.org/2010/02/273735.shtml


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BeitragVerfasst am: 24.02.2010 12:26    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Ankara: 20.000 bei Soli-Demonstration für Tekel-Arbeiter

Am Wochenende demonstrierten in der türkischen Hauptstadt Ankara 20.000 Menschen für die Unterstützung der Arbeiter des staatlichen Alkohol- und Tabak-Konzerns TEKEL. Die Demonstranten waren aus allen Teilen des Landes in die Hauptstadt gereist. Die Regierung Erdogan hat den seit Wochen protestierenden Arbeitern ein Ultimatum bis Ende des Monats zur Annahme von Teilzeitstellen gestellt, andernfalls würden sie keine Arbeitsplätze bekommen.

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