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München: Polizei lässt besetztes Audimax räumen

 
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chemnitzerantifa
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BeitragVerfasst am: 30.12.2009 12:25    Titel: München: Polizei lässt besetztes Audimax räumen Antworten mit Zitat

Nach fast sieben Wochen ist der von Studenten besetzte größte Hörsaal der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität am Montagmorgen geräumt worden. Angesichts eines drohenden Einsatzes der von Universitätspräsident Bernd Huber angeforderten und aufmarschierten Polizei hatten sich die Besetzer entschieden, das Gebäude unter Protest zu verlassen. Die Unileitung hat Strafanzeige gegen "unbekannt" wegen angeblicher Sachbeschädigungen und "Kosten der Besetzung" in Höhe von 100.000 Euro gestellt.
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BeitragVerfasst am: 31.12.2009 02:57    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Uni München geräumt

Besetzung in Bayern nach sechs Wochen beendet. Polizei stand in Bereitschaft

Nach mehr als sechswöchiger Besetzung durch Studierende ist der größte Hörsaal der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) geräumt worden. Am Montag morgen verließen die letzten 22 Besetzer das Gebäude. Die LMU war die letzte noch besetzte Hochschule in Bayern.

Um 6.15 Uhr hatte Universitätspräsident Bernd Huber auf sein Hausrecht gepocht und sie zum Verlassen der Uni aufgefordert, während die Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften an Ort und Stelle bereitstand. Die Besetzer erhielten 15 Minuten Zeit, um ihre Sachen zu packen und das Audimax zu verlassen. Nach Ablauf des Ultimatums wurden sie von Polizisten nach draußen geführt.

Die Protestierenden seien widerstandslos gegangen, deshalb sei es rein rechtlich keine Räumung gewesen, betonte ein Polizeisprecher am Montag. Auf eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch will die Universitätsleitung daher verzichten. Allerdings hat sie wegen Sachbeschädigung Strafantrag gegen Unbekannt gestellt. Unter anderem seien Wände beschmiert und Türen aufgebrochen worden.

Universitätspräsident Huber beziffert die Kosten der Besetzung auf rund 100000 Euro. Neben Sachschäden in fünfstelliger Höhe sind darin die Kosten für den Sicherheitsdienst enthalten, der über die Weihnachtsfeiertage Unterstützer daran gehindert hatte, die Besetzer mit Lebensmitteln zu versorgen. Auch die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei Nicole Gohlke war abgewiesen worden, als sie am zweiten Weihnachtsfeiertag einen Stapel Pizzen übergeben wollte. Schließlich war eine Kiste mit Lebensmitteln an einem Seil hochgezogen worden.

Erst habe die Unileitung wochenlang die Kommunikation verweigert, »und dann steht sie um sechs Uhr morgens plötzlich mit der Polizei vor der Tür«, kritisierte eine Sprecherin der Protestierenden die Räumung. Huber begründete seine Maßnahme mit Einschränkungen im Vorlesungsbetrieb. Außerdem wirft er den Besetzern vor, Anfang Dezember von ihm gemachte Kompromißvorschläge nicht akzeptiert zu haben. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zeigte sich am Montag solidarisch mit den Studierenden und verlangte konkrete Zusagen für Verbesserungen von Universitätsleitung und Politik.


http://www.jungewelt.de/2009/12-29/016.php

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BeitragVerfasst am: 04.01.2010 01:47    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Uni-Besetzung nach sechs Wochen beendet

Münchner Studenten planen weitere Aktionen

Nach einer sechs Wochen langen Besetzung durch protestierende Studenten hat die Polizei am Montagmorgen das Audimax der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) geräumt. Etwa 25 verbliebene Besetzer seien von den Beamten aufgefordert worden, das Universitätsgebäude unverzüglich zu verlassen, teilte die Polizei mit. Zu Zwischenfällen sei es nicht gekommen. Die Studenten gingen freiwillig, wie LMU-Präsident Bernd Huber bestätigte. »Mit der Besetzung sind inzwischen allgemein-politische Ziele verfolgt worden, für die eine einzelne Uni wie die LMU nicht in Haftung genommen werden kann«, begründete Huber die Räumung.

Von November an hatten die Studenten im Kampf um bessere Studienbedingungen das Auditorium Maximum der LMU besetzt gehalten. Am 1. Weihnachtsfeiertag war das Gebäude abgeriegelt worden. Die Besetzer wurden hinaus-, aber nicht mehr hineingelassen. Am Montagmorgen dann das Ende: »Die Studenten hatten fünfzehn Minuten Zeit, ihre persönlichen Sachen an sich zu nehmen, bevor sie einzeln unter Polizeischutz nach draußen begleitet wurden«, hieß es in einer Mitteilung der Studenten. Sie seien anschließend in einen Ausweichraum umgezogen, um das weitere Vorgehen zu planen. Es seien »Aktionen und Plenum« geplant, hieß es.

Malte Pennekamp, Sprecher der bayerischen Studierendenvertretungen, erklärte: »Mit der Räumung des Audimax der LMU haben die Besetzungen in Bayern vorläufig ein sehr unrühmliches Ende gefunden.« Dieses Ende müsse ein Anfang sein, um die Probleme im Bayerischen Hochschulwesen anzugehen, denn die Wut der Studierenden habe ihre Berechtigung.

Seit Wochen demonstrieren bundesweit Studenten unter anderem für eine Abschaffung der Studiengebühren sowie mehr Mitsprache bei Lehrplänen und den Finanzen der Hochschule. In vielen Städten, so auch in Bayern, hatten sie in den vergangenen Tagen ihre Universitätsbesetzungen beendet.

http://www.neues-deutschland.de/art....sechs-wochen-beendet.html

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BeitragVerfasst am: 05.01.2010 13:10    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Audimax der LMU geräumt

Am Montag, den 28. Dezember 2009, wurde um 6.15 Uhr das Audimax der LMU München durch ca. 60 Polizist_innen geräumt. Am Nachmittag wurde vor der Uni die Pressemitteilung der Besetzer_innen zur Räumung und den Aussagen von Präsident Huber verlesen. Am „open mic“ sprachen Besetzer_innen, Belager_innen und Sympathisierende der Aktion. Ein Gespräch mit einem Besetzer und aktuellem Sprecher der AG Presse sowie die Pressemitteilung:

http://www.freie-radios.net/mp3/20091230-audimaxder-31385.mp3

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