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GEBEN SIE IHR LETZTES HEMD!

 
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chemnitzerantifa
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BeitragVerfasst am: 16.07.2010 01:23    Titel: GEBEN SIE IHR LETZTES HEMD! Antworten mit Zitat

Wäscheleine-Aktion in Berlin im September 2010


GEBEN SIE IHR LETZTES HEMD!


Wenn Anfang September das erste Mal im Bundestag über das Sparpaket beraten wird, wollen wir gemeinsam mit Arbeitslosen-Initiativen, Gewerkschaften und Sozialverbänden mit einer großen Aktion für ein sozial gerechtes Sparpaket protestieren.


UNSER AKTIONSPLAN:
Viele Campact-Aktive spannen auf der Wiese vor dem Bundestag eine hunderte Meter lange Wäscheleine, an der möglichst viele "letzte Hemden" im Wind flattern. Diese haben Menschen aus dem ganzen Land mit Slogans und Forderungen für eine sozial gerechte Steuerpolitik bemalt.


Die Aktion wird nur gelingen, wenn wir hunderte "letzte Hemden" zusammenbekommen. Bemalen doch auch Sie Ihr "letztes Hemd" mit Ihrer Botschaft an die Regierung und schicken Sie es uns!
Unsere Adresse:
Campact e.V.
"Letztes Hemd"
Artilleriestraße 6
27283 Verden
Machen Sie mit und schicken Sie uns Ihr letztes Hemd!


http://www.campact.de/spar/letzteshemd

http://asf.kostenloses-forum.be/asf-beitrag4910.html

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Zuletzt bearbeitet von chemnitzerantifa am 28.09.2010 08:58, insgesamt einmal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: 21.07.2010 02:17    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Letzte Hemden gegen Kahlschlag im Sozialetat

Auf die angekündigte Verschärfung des Sozialabbaus im Rahmen des Sparpakets der Bundesregierung reagiert ein Bündnis aus Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und Arbeitslosen-Initiativen mit Protest. Anstatt die Bezüge von finanzschwachen Familien und Hartz IV-Empfängern zu kürzen, müssten bei der Sanierung des Haushalts auch Vermögende und Spitzenverdiener herangezogen werden. Einen Online-Appell mit der entsprechenden Forderung haben bereits fast 50.000 Menschen unterschrieben.

„Gegen soziale Kälte hilft nur breiter Protest“, sagte Jutta Sundermann aus dem Attac-Koordinierungskreis. „Die Verursacher der Krise müssen zu ihrer Finanzierung herangezogen werden – etwa mit einer Finanztransaktionssteuer. Die Reichen sind aus der Krise reicher hervorgegangen und müssen nun etwas abgeben, wir brauchen eine einmalige Vermögensabgabe und eine langfristige Millionärssteuer.“

Spektakulär will das Bündnis aus Attac, Ver.di, Aktionsbündnis Sozialproteste, Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosen-Initiativen und Campact vor dem Bundestag protestieren. Bis zur Haushalts-Debatte im Bundestag sammeln sie im ganzen Land „letzte Hemden“, die mit Slogans und Forderungen für eine gerechte Steuerpolitik versehen werden. Zur Einbringung des Haushalts Mitte September sollen hunderte dieser „letzten Hemden“ vor dem Bundestag an einer Wäscheleine präsentiert werden.


„Menschen im ganzen Land sind aufgerufen, uns ihr letztes Hemd mit ihrer Forderung an die Bundesregierung zu schicken“, sagte Martin Künkler von der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosen-Initiativen. „Auch in zahlreichen Innenstädten werden wir im Rahmen von Bemalaktionen Hemden sammeln. So tragen wir den Protest gegen die unsozialen Kürzungen aus dem ganzen Land in die Hauptstadt.“

„Die Ungerechtigkeit des Sparpakets drückt sich besonders in den Plänen von Familienministerin Schröder aus“, kritisiert Ringo Bischoff, Ver.di Bundesjugendsekretär. „Während Wohlhabende weiterhin gut mit Elterngeld versorgt werden, sollen Empfänger von Hartz IV und auch die sogenannten Aufstocker, die arbeiten, aber zu wenig zum Leben verdienen, in Zukunft leer ausgehen. Das nimmt finanzschwachen Familien ihr letztes Hemd.“

http://www.sozialticker.com/letzte-....-sozialetat_20100720.html

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BeitragVerfasst am: 22.07.2010 12:01    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat


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BeitragVerfasst am: 22.07.2010 12:03    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

»Die Regierung steckt im Umfragetief«

Soziale Verbände und Erwerbslose starten Aktion »Letztes Hemd«, um gegen Sparpaket zu protestieren. Ein Gespräch mit Martin Künkler

Martin Künkler ist Mitarbeiter der Koordinierungsstelle der gewerkschaftlichen Arbeitslosengruppen

Das Aktionsbündnis Sozialproteste, die ver.di-Jugend, gewerkschaftliche Arbeitsloseninitiativen, ATTAC und die Umweltschutzgruppe Campact planen aus Protest gegen das Sparpaket der Bundesregierung, im September eine Wäscheleine mit »letzten Hemden« zu spannen. Sie fordern Betroffene auf, jetzt Shirts mit ihren Forderungen zu beschriften und an Campact zu schicken. Was kritisieren Sie konkret?

Die CDU/CSU-FDP-Regierung will Arbeitslosen und Geringverdienern »das letzte Hemd« wegnehmen. Wir wollen ihr die Meinung sagen: Wer hilfebedürftig ist, bekommt die Härte des Sparpaketes voll zu spüren. Das Elterngeld wird gestrichen, für die Rente wird nichts mehr eingezahlt, Wohngeld wird gekürzt, existenzsichernde Arbeit für alle ist nicht in Sicht. Außerdem verweigert die Koalition es, die von der Niedriglohnpolitik und dem Sozialabbau der vergangenen Jahre begünstigten Besserverdienenden zur Kasse zu bitten.

Nachdem die Regierung den Haushalt für 2011 abgenickt hat, und damit die unsozialen Streichungen bei Hartz-IV-Beziehern, wird es Zeit für Proteste. Wenn »Schwarz-Gelb« den Haushalt Anfang September in den Bundestag einbringt, werden wir an einer Wäscheleine vorm Bundestag Hunderte »letzte Hemden« im Wind flattern lassen – bemalt mit Slogans gegen den unsozialen Sparkurs. Von den finanzpolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Fraktionen wollen wir wissen: Warum wollen sie bei den finanziell Schwächsten kürzen, während sie Vermögende und Spitzenverdiener schonen? Warum werden die Banken ausgenommen, die doch mit riskanten Spekulationen für das gigantische Haushaltsdefizit gesorgt haben? Jetzt laufen die Vorbereitungen für die Aktion an. Den Sommer über sammeln wir mit unseren Bündnispartnern »letzte Hemden«.
Was versprechen Sie sich davon, wenn sozial Benachteiligte eigene Forderungen formulieren?

Wir glauben, daß viele Menschen das Sparpaket zutiefst ungerecht finden, weil sie die soziale Schieflage bemerken. Wir wollen mit unserer Aktion helfen, die Unzufriedenheit auszudrücken. Auf den Hemden können sie konkret formulieren, was ihnen unter den Nägeln brennt. Schließlich kann man den Eindruck gewinnen, daß die »schwarz-gelbe« Regierung sehr weltfremd agiert, und die Sorgen von Geringverdienern und Erwerbslosen gar nicht kennt. Wir werden nicht nur die eingesendeten »letzten Hemden« vorm Bundestag präsentieren, sondern zuvor gemeinsam Shirts in den Fußgängerzonen möglichst vieler Städte bemalen. Beispielsweise könnten Partner von Hartz-IV-Beziehern schreiben: »Ich muß mein Erspartes aufbrauchen, die Reichen können ihres behalten.« Oder sie könnten aufzeigen, was es für sie bedeutet, wenn das Elterngeld wegfällt. Beschäftigte in Niedriglohnjobs undauch Arbeitslose sind in besonderer Weise betroffen, das wollen wir in einer gemeinsamen Aktion verdeutlichen.
Sie haben bereits 50000 Unterschriften für eine gerechtere Steuerpolitik gesammelt. Wie soll die aussehen?

Ver.di hat verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, unter anderem die Vermögensteuer wieder einzuführen und den Spitzensteuersatz zu erhöhen. Nach Berechnungen der Dienstleistungsgewerkschaft könnte der Staat pro Jahr bis zu 70 Milliarden Euro mehr einnehmen – wenn die Regierung den politischen Mut aufbringt, die Besserverdienenden stärker zur Kasse zu bitten.
Erhoffen Sie sich Einsicht seitens der Regierungskoalition, die sich bisher für Kritik wenig empfänglich gezeigt hat?

Einsicht nicht, aber die Regierung ist wegen unzähliger Pannen angezählt und steckt im Umfragetief. Insofern könnte eine gute Beteiligung bei der Aktion etwas bewegen und ihr Vorhaben möglicherweise abmildern.
Wird es einen heißen Herbst geben?

Wir wollen nicht nur Kürzungen verhindern. Im Herbst steht die vom Bundesverfassungsgericht erzwungene Neubemessung der Hartz-IV-Sätze an – sie müssen erhöht werden. Am 10. Oktober wird es eine zentrale Demonstration der Erwerbslosen in Oldenburg geben – dort gibt es eine sehr lebhafte soziale Bewegung. Das Motto: »Krach schlagen, statt Kohldampf schieben«. Wir wollen die Debatte aufnehmen, daß Hartz IV keine gesunde Ernährung ermöglicht. Die Aktion »Letzte Hemden« ist also nur der Auftakt.


Bemalte »letzte Hemden« gehen an: Campact e.V., Stichwort »Letztes Hemd«, Artilleriestraße 6, 27283 Verden; Infos: www.campact.de

http://www.jungewelt.de/2010/07-22/057.php

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BeitragVerfasst am: 24.07.2010 11:23    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Stapelweise Hemden: Schicken Sie uns Ihr letztes!

Zur Zeit hat unser Briefträger einen schweren Job: Täglich kommen zahlreiche Päckchen und Briefe und einige Pakete, die zu uns in den ersten Stock geliefert werden müssen. Zwar sind es viele – aber wenigstens schwer sind die meisten nicht. Gefüllt sind sie mit “letzten Hemden“, die uns Menschen aus der ganzen Bundesrepublik mit ihren Forderungen für eine gerechte Steuerpolitik bemalt haben.

Über 100 Hemden sind seit letztem Freitag schon zusammengekommen – und jeden Tag werden es mehr. Bemalt sind sie mit kreativen Sprüchen oder klaren Forderungen: “Mein letztes Hemd hat viele Löcher – dank Sparpaket wer’ns noch und nöcher” oder “Reiche besteuern statt Wohngeld kürzen!” Beeindruckend ist das Kinderhemdchen mit der Frage: “Sind reiche Kinder mehr wert, als arme?”

Danke an alle, die mit ihren kreativen Hemden den Protest gegen den Streichkurs im Sozialen stärken! Bis die Regierung das unsoziale Sparpaket in den Bundestag einbringt, wollen wir noch viel mehr Hemden zusammenbekommen, um sie auf einer Wächeleine vor dem Bundestag zu präsentieren. Schicken auch Sie uns ihr letztes Hemd!

http://blog.campact.de/2010/07/stap....cken-sie-uns-ihr-letztes/

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BeitragVerfasst am: 06.09.2010 10:33    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Im letzten Hemd gegen Sparpläne

Auftakt zum »heißen Herbst« im Saarland

Mit der Aktion »letztes Hemd« hat ein breites Bündnis in Saarbrücken gegen die Sparpläne der Bundesregierung demonstriert. Der Protest soll der Auftakt zu einem »heißen Herbst« sein.
Die Wäscheleinen sind quer durch die Saarbrücker Einkaufsmeile in der Bahnhofstraße gespannt. Linke, Gewerkschafter, Attacis und Arbeitsloseninitiativen hängen »letzte Hemden« auf, auf die vorher Passanten ihre Botschaft Richtung Berlin geschrieben haben. Kein Hemd oder T-Shirt ohne das Wort »Gerechtigkeit«. Mitten drin ein knallrotes Jacket, unverwechselbares Markenzeichen des saarländischen Kabarettisten und Musikers Schorsch Seitz.

»Ich bin kein Hartz-IV-Empfänger«, sagt der Künstler. Aber er bekomme sehr wohl mit, wenn bei Freunden seiner Kinder »die Verwandtschaft oder Großeltern sich wirklich das letzte Hemd ausziehen«, damit die Enkel studieren können. »Da ist doch was falsch in unserem Staat«.

Was falsch ist, beschreibt die Bundestagsabgeordnete der LINKEN Yvonne Ploetz mit Zahlen aus ihrem Bundesland: 1570 Bedarfsgemeinschaften beziehen im Saarland Übergangsgeld, 1891 ALG-II-Empfänger das Elterngeld, 5316 Wohngeldempfänger den Heizkostenzuschuss. Genau bei diesen Menschen schlägt das schwarz-gelbe Sparpaket zu. 40 Prozent des Sparpakets treffen den Sozialbereich, wettert LINKEN-Landeschef Rolf Linsler. Ein »unglaublicher sozialer Kahlschlag«. Mit dieser Sparliste werde der »soziale Frieden in diesem Land mit Füßen getreten.«

Die Reaktion von Thomas Schulz von Attac-Saar auf das Sparpaket klingt sarkastisch: »Das Geld ist schon bei den Banken, da kommt es auf letzte Hemd nicht mehr an«. Wer von Hartz IV betroffen ist, könne schon jetzt bestimmte Bereiche der Gesellschaft nicht teilen. »Heutzutage kann man alleine schon an einem Kindergeburtstag ablesen, welche Bildungschancen jemand hat«, stellt der Gewerkschafter fest. Ein Vertreter der Arbeitsloseninitiativen sagt, »mir wäre es lieber, wenn ich heute morgen nicht hier sein müsste«. Für ihn und die anderen an diesem Morgen ist aber klar, es ist erst der Auftakt für einen »heißen Herbst«, wie ihn auch die Gewerkschaften angekündigt haben. »Natürlich sind wir dabei«, sagen Linsler und Ploetz.

Ende September will die Linkspartei mit ihren rund 320 saarländischen kommunalen Mandatsträgern den Protest flächendeckend in jede Gemeinde tragen. Denn gerade die Kommunen würden das Sparpaket zu spüren bekommen, warnt Linsler.

http://www.neues-deutschland.de/art....emd-gegen-sparplaene.html

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BeitragVerfasst am: 10.09.2010 01:48    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

LETZTE HEMDEN GEGEN UNSOZIALES SPAREN

Gemeinsam mit dem Haushalt für kommendes Jahr will die Bundesregierung ihr Sparpaket durch den Bundestag bringen. Ab dem 14. September beraten die Abgeordneten über die Kürzungspläne - und die haben es in sich: Während Besserverdienende und Wirtschaft weitgehend verschont werden, soll bei ohnehin Benachteiligten massiv gekürzt werden!
Um die soziale Schieflage des Sparpakets zu unterstreichen, haben wir zusammen mit unseren Kooperationspartnern in den letzten Monaten fast 2.000 "letzte Hemden" mit Forderungen und Botschaften an die Bundesregierung gesammelt.
Wenn am Donnerstag der Etat von Arbeits- und Sozialministerin von der Leyen im Bundestag beraten wird, wollen wir die Hemden vor dem Bundestag öffentlich präsentieren - und einen gerechten Beitrag der Reichen zum Sparpaket fordern. Kommen Sie zu unserer Aktion!
Wann? Donnerstag, 16. September, 10 bis 12 Uhr (Aufbau ab 8 Uhr)
Wo? Vor dem Bundestag, Paul-Löbe-Allee, Berlin
Das haben wir vor:
Auf einer Wäscheleine flattern hunderte „letzte Hemden“ mit Slogans und Forderungen im Wind. Aktive suchen sich ein Hemd aus, das ihnen besonders gut gefällt und stellen es auf einem Laufsteg vor. Am Ende des Laufstegs geben die „Modells“ ihr letztes Hemd symbolisch ab – an Schauspielerinnen mit überdimensionalen „von der Leyen“- und Merkel-Masken. Als Zuschauer/innen haben wir neben Arbeitsministerin von der Leyen und den sozialpolitischen Sprecher/innen der Fraktionen auch alle Bundestagsabgeordneten eingeladen.
Können Sie zu unserer Aktion kommen und uns vielleicht auch schon beim Aufbau unterstützen? Bringen Sie doch auch noch Ihr eigenes "letztes Hemd" mit - bemalt mit einer Forderung nach einem sozial gerechten Sparpaket. Und kündigen Sie uns Ihr Kommen möglichst auch per Email an: aktion@campact.de. So können wir besser planen.


http://www.campact.de/spar/hemdenaktion

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BeitragVerfasst am: 15.09.2010 22:39    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Chemnitz: Bemalung unserer "letzten Hemden" und Annahme der Kürzungspakete verweigern!

Vor dem Moritzhof, war richtig was los.

Am Samstag den 11.09. zwischen 10 und 14Uhr rief das Bündnis gegen Kürzungen vertreten durch die Attac Gruppe Chemnitz sowie der Linksjugend zum gemeinsamen Bemalen von selbst mitgebrachten oder bereitgestellten "Letzten Hemden" auf. Des weiteren wurden Infostände aufgebaut, Flyer und Aufkleber verteilt sowie Informationen zu den geplanten Haushaltskürzungen bereitgestellt.

Zahlreiche Bürger fanden sich zum Gespräch und Informationsaustausch ein. Positive Resonanz für unsere Aktion aber auch Verbitterung über die "abgehobene politische Elite" war bei vielen Mitbürgern zu spüren. Dank fleißiger Teilnahme konnten 2 Wäscheleinen gefüllt mit kreativ bemalten Hemden gesammelt und nach Berlin geschickt werden.

Diese werden zusammen mit den bundesweit gesammelten "Letzten Hemden" am 16.09. zur Haushaltssitzung auf einer langen Wäscheleine auf der Wiese vor dem Bundestag präsentiert.

Weitere Bilder von unserer Protestaktion sind unter folgendem Link zu finden:

http://www.flickr.com/photos/robert....931858914/with/4979087517


http://basta.in-chemnitz.de/index.p....hemnitz-kat&Itemid=85

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BeitragVerfasst am: 16.09.2010 23:01    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Danke! Über 1.000 Hemden für unsere Modeschau der letzten Hemden

Seit Tagen ist der Postbote im Campact-Büro schwer beschäftigt. Jeden Tag kommen zahlreiche Päckchen und Pakete mit immer neuen “letzten Hemden”, bemalt mit Sprüchen, Forderungen und Appellen an die Bundesregierung, bei ihrem Sparpaket auf soziale Gerechtigkeit zu achten. Denn so, wie die Sparbeschlüsse im Moment geplant sind, treffen sie vor allem die finanziell Schwächsten in unserer Gesellschaft!

Dass der Protest massiv ist, zeigt die Ressonanz auf den Aufruf, “letzte Hemden” zu bemalen und uns zuzuschicken. Denn heute kam das 1.000. Hemd von Campact-Aktiven an. Die Wäscheleine für unsere morgige Aktion vor dem Bundestag dürfte wohl zu kurz werden, denn auch bei unseren Kooperationspartnern, der Arbeiterwohlfahrt, attac, der Gewerkschaft Verdi und der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitsloseninitiativen sind Hemden eingetroffen. Mit 2.000 Kleidungsstücken für unsere “Modeschau der letzten Hemden” hatten wir gerechnet – doch morgen werden mehr als 3.000 Hemden Platz an der Leine finden müssen.

Ein paar Meter Leine werden wir da wohl noch nachkaufen müssen.

Ein herzliches Dankeschön an Alle, die uns ein Hemd zugeschickt haben!


http://blog.campact.de/2010/09/dank....schau-der-letzten-hemden/

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BeitragVerfasst am: 18.09.2010 07:04    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Aktion am 16.9. in Berlin: Letzte Hemden gegen unsoziales Sparen

Merkel und Co. nehmen Bürgern ihr letztes Hemd. Breites Bündnis fordert:
Reichtum besteuern, statt Armut verschärfen!

Pressemitteilung von attac vom 16.09.2010
http://www.attac.de/aktuell/presse/....577f12ab9c453cb0549cce0fc

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BeitragVerfasst am: 19.09.2010 06:31    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

3.000 letzte Hemden und heiße Diskussionen vor dem Bundestag

Es waren einfach zu viele! Hunderte “letzte Hemden”, bemalt mit Forderungen und Slogans für ein sozial gerechtes Sparpaket hingen schon an den 800 Meter langen Wäscheleinen, aber es waren noch viel mehr da: Vor dem Laufsteg direkt am Bundestag bildete sich noch ein riesiger Haufen Hemden, für die es keinen Platz mehr gab. Mehr als 3.000 Hemden, einige von den Aktiven direkt mit zur Aktion gebracht, standen zur Verfügung, aber alle konnten die Aktiven gar nicht aufhängen.

Und während einige Aktive und Helfer/innen versuchten, auch noch die letzten “letzten Hemden” unterzubringen und öffentlich auszustellen, begann schon eine hitzige Debatte. Die sozialpolitischen Sprecher/innen der Bundestagsfraktionen waren unmittelbar vor Beginn der Aktion gekommen, um sich schon einmal warmzureden – nur der Vertreter der FDP wollte sich am Vormittag ganz auf die Rede im Parlament konzentrieren und ist nicht gekommen.

Die Vertreter/innen der Oppositionsparteien sahen vor allem die soziale Schieflage des Sparpakets, während der Vertreter der CDU die Sparbeschlüsse verteidigte. Dabei rumorte es im Publikum von über 200 Menschen ordentlich und er musste sich fragen lassen, warum Reiche geschont werden, während finanziell Schwächere die Last der Haushaltssanierung tragen müssen. Dass es anders geht, erklärte ein Vertreter der Initiative Vermögende für eine Vermögenssteuer. Der “beklagte”, dass sein persönlicher Steuersatz von ehemals 56 Prozent inzwischen auf 25 Prozent reduziert wurde.

Die Auswirkungen dieser Politik brachten Modells auf den Laufsteg: Sie präsentierten ihre “letzten Hemden” und ihre Forderungen auf dem Laufsteg, bis eine “von der Leyen” und “Merkel” – beide mit überdimensionalen Masken – ihnen die Hemden entrissen und auf einem riesigen Haufen entsorgten. Zumindest im Rahmen der Aktion bekamen die Politiker/innen dafür viel Kritik ab – und sicherlich wird das im Bundestag nicht anders gewesen sein: Wer bei den Ärmsten spart und Lobbyinteressen bedient, riskiert die Spaltung unserer Gesellschaft.


http://blog.campact.de/2010/09/3419/

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BeitragVerfasst am: 22.09.2010 03:02    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Aktion "Letztes Hemd" - Demo gegen schwarz-gelbe Sparpolitik
http://www.streik.tv/index.php?site=c32&mid=747

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